Kein Tag, an dem nicht neue traurige Botschaft aus Syrien in den Nachrichten auftauchen. Menschen sterben durch Giftgas, Städte sind und werden zerstört. Von einem Aufstand gegen das Assad-Regime ist dann die Rede. Andere Nationen wie die USA, Russland oder die Türkei mischen mit. Aber wer kämpft da eigentlich mit wem gegen wen? Und warum überhaupt? Was macht dieser Krieg mit den Menschen in Syrien?

Zwei Werte und Normen-Kurse der Oberschule am Goldbach haben sich mit ihren Lehrern Axel Mildenberger-Rutz und Yasmin Seebeck in das Thema eingearbeitet. „Die einen haben den sozio-emotionalen Blickpunkt bearbeitet“, so Mildenberger-Rutz. Die andere Gruppe der Langwedeler Zehntklässer hat sich damit beschäftigt, wie Konflikte entstehen, welche Parteien beteiligt sind. Ihre Erkenntnisse wollten die Oberschüler nicht für sich allein behalten und erarbeiteten eine kleine Ausstellung auf Stellwänden. Besagte Ausstellung war seit Montag im Erdgeschoss des Langwedeler Rathauses zu sehen.

Wer sich hier informieren möchte, hat dazu noch am heutigen Freitag zu den Öffnungszeiten des Langwedeler Rathauses (8.30 bis 12 Uhr) Gelegenheit.

(Quelle: Verdender-Aller-Zeitung jw/Foto: Wenck)

Schülervertretung der Oberschule erinnert an Schicksal von drei Polen in NS-Zeit

Langwedel - Am 23. März 1944, also gestern vor 73 Jahren, trug sich Grausames im Daverdener Holz zu. Die Bremer Truppe der Geheimen Staatspolizei (Gestapo), eine verbrecherische Organisation der NS-Regierung, erhängte in dem Wald drei junge polnische Zwangsarbeiter. Am Gedenkstein für die Opfer erinnerten gestern Langwedeler Oberschüler an das damalige Geschehen.

Neubau der Oberschule am Goldbach. Stand 24.03.2017 

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